Unter dem Motto „Was summt denn da“ waren wir am vergangenen Samstag zum zweiten Mal auf Tour. Das trübe Wetter der letzten Tage legte eine Pause ein und belohnte alle Wanderer mit Wärme und Sonnenschein. Es war allerbestes Bienenwetter und gut gelaunt machte sich die kleine Truppe auf den Weg. Wie schon beim letzten Mal gingen wir durch die Ravensberge zum Falkenhof. Bereits auf dem ersten Waldstück kamen wir kaum voran, denn vor allem die Hummeln sammelten an jeder noch so kleinen Blüte fleißig Nektar und Pollen.

Auf der großen Wildwiese zwischen Bahn und Wald kamen wir aus dem Staunen und Beobachten kaum heraus. Neben einer Vielzahl verschiedener Wildbienenarten wie Hummeln, Sand-, Schmal- oder Mauerbienen konnten wir unzählige weitere Insekten beobachten. Es wimmelte nur so vor Käfern. Über den Blüten tanzten Schmetterlinge und die Luft war erfüllt vom Zirpen der Grillen, die bei jedem unserer Schritte in großen Sprüngen das Weite suchten. Unserem kleinen Gast Daniel (7 Jahre) gefiel dieser Gesang besonders. „Das ist eine schöne Musik, die könnten sie den ganzen Tag im Radio spielen“ sagte er begeistert. Auf einer Flockenblume auf dem Trockenrasen entdeckten wir am Ende sogar noch ein recht seltenes Grün-Widderchen.

Auch im Wald hörte unsere Entdeckungsreise nicht auf. Wir beobachteten Mistkäfer bei der Arbeit und spürten drei Blindschleichen auf, die ein Sonnenbad nahmen.

Auf dem Falkenhof angekommen, sahen wir am Schaukasten dem regen Treiben der Honigbienen zu, die auf der üppig blühenden Wildblumenwiese auf dem Gelände reiche Beute finden.
Ein Abstecher auf den Spielplatz und in den Streichelzoo rundete unseren Zwischenstopp ab.

Dann ging es bergauf und bergab zurück zum Bahnhof Rehbrücke. Für uns alle war dies ein sehr erlebnisreicher und gelungener Ausflug. Daniels Mutter sagt am Ende „Ich bin so froh, dass wir mitgegangen sind.“. Das finden auch wir und bedanken uns für einen wunderschönen Tag.