Wenn es Nacht wird und der Mond Schatten wirft, wandern wir entlang von Wiesen und Feldern und erleben die Magie einer (fast) Vollmondnacht.
Die Landschaft ist in geheimnisvolles Licht getaucht, schemenhaft zeichnen sich Bäume und Sträucher ab, die Wahrnehmung wird geschärft.
Was ist zu sehen? Was zu hören?
Lasst euch überraschen und begleitet uns auf eine Wanderung in die Sommernacht.
Die heutige Wanderung führte uns auf knapp 16 km durch die Bornimer Feldflur, entlang des Sacrow-Paretzer Kanals zum Staudengarten von Karl Foerster. Dort konnten wir verweilen und die Schönheit der Pflanzen und Insekten genießen. Als Krönung gab es in der Gärtnerei Eis und Kaffee. Wir nutzten den überdachten Pausenplatz um den Regenschauer vorbeiziehen zu lassen.
Trotz der Hitze spendeten uns die Bäume der Alleen immer wieder den nötigen Schatten.
Kurz vor Ende der Wanderung besuchten wir die Stadtrandelfen Potsdam und staunten nicht schlecht über die vielen kleinen Holzhäuschen jenseits des Wegesrandes.
Die Wälder und Felder grünen, Es trillert die Lerch in der Luft, Der Frühling ist erschienen Mit Lichtern und Farben und Duft… (Heinrich Heine)
Wir wandern durch die grüne Bornimer Feldflur. Vielleicht begegnen uns hier Fuchs, Hase und Reh. Auf alle Fälle gibt es viel frische Luft und weite Blicke. Zum Ende der Tour besuchen wir den Garten von Karl Foerster, sammeln Ideen für das eigene Refugium zu Hause und genießen die Stille und bunte Vielfalt.
Sturmtief Friederike tobt ums Haus. Überhaupt ist das Wetter seit Tagen recht unerfreulich, ungemütlich, klamm, mit Regen und Matsch. Das ist kein Winter, nicht einmal verspätetes November- oder verfrühtes Aprilwetter. Irgendwie ist das gar nichts, alles in allem eher eine Kriegserklärung als Wetter. Was sich uns aber am vergangenen Sonntag zur ersten Monatswanderung des Jahres bot, war Balsam für die Seele. Blauer Himmel und Sonnenschein begrüßte uns am Morgen. Da machte es wenig aus, dass es nur knapp über Null Grad war.
Rund 30 Wanderer, darunter viele neue Gesichter und ein Hund finden sich an der Biosphäre im Volkspark ein. Zunächst versuchen wir, unserer Bürgerpflicht nachzukommen und an den Parkeintrittsautomaten unseren Obolus zu entrichten. Nach wenigen Münzen machen die Automaten im wahrsten Sinne des Wortes dicht. Nichts geht mehr. Nun gut, wir haben unser Bestes gegeben.
Das Feld ist weiß, so blank und rein,
Vergoldet von der Sonne Schein,
Die blaue Luft ist stille;
Hell, wie Kristall
Blinkt überall
Der Fluren Silberhülle.
(aus „Winterlied“ von Johann Gaudenz von Salis-Seewis )
Wir wandern durch die Weiten der Bornimer Feldflur, begegnen vielleicht Fuchs und Hase und können uns hoffentlich über eine Winterwunderlandschaft freuen. Auf alle Fälle gibt es jede Menge frische Luft und weite Blicke.